Sie sind der Traum eines jeden Unterwasser-Fotografen.
Glasklares Wasser mit scheinbar unendlicher Sichtweite. Das kalte Quellwasser besitzt Sommer wie Winter eine relativ gleichmässige Temperatur die ungefähr dem Jahresmittel der regionalen Lufttemperatur entspricht. «Kaltstenotherm» werden diese Quellen von der Wissenschaft genannt.
Das Besondere dieser Gewässer ist deren Wasserchemie. Frisch ausgetretenes Quellwasser führt sehr wenig Pflanzen Nährstoffe mit sich. Die Phosphatwerte sind meist so gering, dass sie nicht mehr gemessen werden können. «Oligotroph» nennt man diesen Gewässertyp. Plankton sucht man hier meist vergebens, und deshalb finden wir auch sehr wenige Fische. Es fehlt die Nahrung. Wenn wir Fische antreffen, dann sind es oft Hungerformen, die an der Existenzgrenze leben. Quellen sind somit wenig produktiv. Das zeigt uns bereits die Transparenz und oft blaue Farbe des Wassers. (Die Ursache für das Grün bei nährstoffreichen Seen liegt am pflanzlichen Plankton, das die Grundlage der Nahrungskette bildet).




